Ihr Arzt in Denia - das Fachärztezentrum "Clinica Glorieta".
Die akute Mittelohrentzündung wird begleitet mit heftigen Schmerzen im Ohr, Druckgefühl im Ohr und meist auch Fieber. Oft können auch Schwindel und Ohrgeräusche dazu kommen. Am meisten sind Kinder bis zum Alter von 6 Jahren betroffen, aber sie tritt auch bei Jugendlichen und Erwachsenen auf. Mit einer gründlichen Diagnose vom HNO-Facharzt der Clinica Glorieta, Frau Dr. Ilona Kunze, kann man Spätfolgen vorbeugen.
Was ist eine akute Mittelohrentzündung?
Die Ursache einer akuten Mittelohrentzündung ist in 80 Prozent der Fälle ein Virus-Infekt der Schleimhäute der oberen Luftwege, bei dem es aber recht schnell dazu kommen kann, dass sich die natürliche Keimbesiedelung im Nasenrachenraum und in den Tuben vermehrt.
Meist fängt alles mit einem harmlosen Schnupfen an. Wenn aber die Viren und in der Folge auch Bakterien aus dem Nasen-Rachen-Raum über die so genannte Ohrtrompete (Eustachsche Röhre oder Tube) in das Mittelohr gelangen, können sich die Tuben- und Mittelohr-Schleimhäute entzünden.
Ohrenschmerzen:
Akute Ohrenschmerzen sind stechende und zum Teil auch pulsierende, meist recht heftige Ohrenschmerzen, die innerhalb von Stunden zunehmen. Hinzu kommen ein Druck- und Völlegefühl im Ohr, eine Hörminderung und möglicherweise auch Ohrgeräusche und Schwindelgefühle. Selten sind Störungen des Gleichgewichts. Der Allgemeinzustand ist schwach und es kommt zu Fieber, das bei Kindern nachts mitunter auf mehr als 39 Grad ansteigen kann. Kleinkinder zeigen recht oft uncharakteristische Begleitsymptome wie "Bauchschmerzen".
Ohrenschmerzen, die während oder nach dem Schwimmen oder Tauchen auftreten, haben andere Gründe.
Riss im Trommelfell mit Ohrenlaufen:
Wenn die entzündete Mittelohrschleimhaut sehr viel Sekret produziert und dieses bei einer zugeschwollenen Tube nicht in den Nasenrachen ablaufen kann, staut es sich hinter dem Trommelfell. Dann kann das Trommelfell spontan reißen und der hohe Druck ist wieder entlastet. Die Ohrenschmerzen lassen sofort nach und das eitrige Sekret kann nach außen in den Gehörgang ablaufen. Der Riss des Trommelfells wächst zumeist sehr schnell von allein wieder zu.
In 20 Prozent der Fälle findet sich eine andere Ursache: Bakterien aus dem Nasenrachenraum sind über die Tube in das Mittelohr hoch gewandert. Dies kommt meistens bei Patienten mit häufigen oder chronischen Entzündungen der Nasen- und Nebenhöhlen-Schleimhäute vor, aber auch bei Kindern mit chronisch-entzündlich vergrößerten Nasen-Rachen-Mandeln (Adenoide, Kinder-"Polypen").
Bakterien können auch vom Gehörgang aus über einen chronischen Defekt im Trommelfell in das Mittelohr gelangen. Allerdings gibt es nur noch relativ wenige Patienten, bei denen ein solcher Defekt nicht operativ verschlossen wurde oder werden konnte.





Ohrenschmerzen

