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Nierensteine

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Nierensteine

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Die Nierensteine entwickeln sich aus Bestandteilen (Calcium und Oxalat) des Urins, die normalerweise im Harn gelöst sind. Wenn sich diese Substanzen ablagern, können sie in verschiedenen Formen auskristallisieren.
Sie können so groß werden, dass sie das gesamte Nierenhohlsystem ausfüllen. Solange sie in der Niere verbleiben, verspürt man sie meist nicht. Es kann passieren, dass kleine Steine unbemerkt durch die Harnleiter abgehen. Erst wenn sie größer sind und die Harnabgänge von der Niere zur Blase oder von der Blase in den Harnleiter blockieren, können sie sehr heftige und äußerst schmerzhafte Koliken verursachen, die auch mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen können.
Im Gegensatz zu früher können die meisten Nierensteine dank der Sonographie (Untersuchung mit Ultraschall) im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung in dem urologischen Zentrum der Clinica Glorieta früh erkannt werden.
Die heutigen Verfahren der Steinententfernung sind bis zu einer gewissen Steingröße die Zertrümmerung mittels Ultraschallstoßwelle (sog.ESWL) oder die endoskopische Steinentfernung.
Nur noch weniger als ein Prozent aller Steine werden offen operativ entfernt.
Zur Vermeidung von Nierensteinen ist außer einer genügend großen Trinkmenge pro Tag auch die Ernährung wichtig.

 

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