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Inkontinenz

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Inkontinenz

wasserhahn_knoten
Die Inkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem sowohl bei Männern als auch bei Frauen und ist bei beiden ein unausgesprochenes Thema. Bei Männern ist die Ursache meist im Zusammenhang mit einem Prostataproblem.
Jedoch leiden viele Frauen nach den Wechseljahren, bevorzugt solche, die eine Gebärmutterentfernung (sog. Totaloperation) hinter sich haben, unter diesem Problem: Beim Husten oder Niesen, beim Treppensteigen, ja selbst beim Lachen oder Heben von schweren Lasten verliert man Urin. Hier sprechen    die Mediziner von Belastungsinkontinenz. Bei einer Dranginkontinenz haben die Betroffenen ständig das Gefühl, auf die Toilette gehen zu müssen. Der Harndrang ist aber so groß, dass sie oft den Weg bis dorthin nicht mehr schaffen. Dies wird meist schamhaft verschwiegen, manchmal selbst dem langjährigen Partner gegenüber. Die Folgen sind eine stark eingeschränkte soziale Aktivität. Aus Angst vor Gerüchen oder sichtbaren Folgen (nasse Hose) beginnt eine Kontakteinschränkung, die manchmal in starker Isolation mündet.

Normalerweise sind wir in der Lage, den Blasenschließmuskel willentlich zu öffnen oder zu schließen und so dem Harndrang nachzugeben oder ihn zurückzuhalten. Das gelingt nicht mehr, wenn die Beckenbodenmuskeln zu schwach sind. Vor allem Frauen haben damit zu tun, denn die Muskeln um After, Scheide und Harnröhre sind anfälliger für Störungen. Sie werden durch Geburten, Hormonumstellungen oder Veränderungen im Alter in Anspruch genommen. Auch einige Erkrankungen beeinflussen die Nerven und die Muskelfunktionen negativ.
Moderne Diagnostik und konservative Therapien mit stark weiterentwickelter Pharmakotherapie oder operative Therapien können hier machmal Wunder wirken, wenn man (Frau) sich nur traut, darüber zu sprechen. Fassen Sie sich ein Herz und vertrauen Sie sich unserem Urologen Herrn Helmut Gülden im urologischen Zentrum der Clinica Glorieta an.

 

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