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Home Diagnostik Dermatoskopie

Dermatoskopie

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Wie funktioniert die Dermatoskopie?

Die Dermatoskopie ist eine Form der Auflichtmikroskopie. Es ist ein nichtinvasives, einfach durchzuführendes und relativ verlässliches Haut-Diagnoseverfahren. Es wird vor allem zur Früherkennung von bösartigen (malignen) Hauttumoren (wie dem Basaliom oder dem malignen Melanom) eingesetzt. Das zugehörige Instrument nennt man Dermatoskop.

Bei der Dermatoskopie kann die Haut mit einem Mikroskop unter Zuhilfenahme von speziellem Öl bis in tiefere Schichten betrachtet werden die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar wären. Normalerweise wird Licht, das auf die Haut auftrifft, zum größten Teil von der mehrschichtig aufgebauten Epidermis (der obersten Hautschicht) reflektiert. Durch das Auftragen eines speziellen Öls (Immersionsöl) wird die Brechungszahl der Haut auf einen Wert von 1,5 - 1,8 angehoben und die Reflexion der Epidermis somit vermindert.

Das ermöglicht eine Darstellung von tieferen Hautschichten - bis in die oberen Schichten der Dermis. Einige Geräte verwenden zudem polarisiertes Licht, was die Darstellung weiter verbessert.
Der Hautarzt kann so Hautveränderungen, insbesondere Pigmentflecken, mit dem Dermatoskop um das Zehnfache vergrößern, was eine genauere Diagnosestellung ermöglicht. Auf diese Weise kann er gutartige von bösartigen Hautveränderungen unterscheiden.

 

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