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Presse

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Die erste minimal-invasive Hüft-Arthroskopie an der Costa Blanca wurde von der Clinica Glorieta in Kooperation mit dem Hospital San Carlos/Denia erfolgreich durchgeführt.

Am Donnerstag dem 24. Februar wurde an einem Patienten der Clinica Glorieta Denia in den OP-Räumen des Hospitals San Carlos/Denia die erste minimal-invasive Hüft-Arthroskopie an der Costa Blanca erfolgreich durchgeführt.

                                          gunnar_schauf_minimal_01 

                                     Dr. Gunnar Schauf erläutert die Hüftgelenks-Arthroskopie

Interview mit dem orthopädischen Chirurgen an der „Clinica Glorieta Denia SL“ am
Freitag d. 25. Febr. 2011

Sehr geehrter Herr Dr. Schauf, ich bedanke mich, dass Sie trotz der vergangenen anstrengenden Tage, an denen Sie hier für die Clinica Glorieta Denia mehrere Operationen in den OP-Räumen des Hospitals San Carlos durchgeführt haben, einige Minuten Zeit haben, um die Empfänger unseres Newsletters und die Leser unserer Website über den Verlauf dieser neuen OP-Methode der Hüft-Arthroskopie zu informieren.

Christian Eich von der Clinica Glorieta:
Herr Dr. Schauf, Sie sind nun schon seit 2006 hier in Denia in der Clinica Glorieta als Orthopäde tätig. Gestern haben Sie hier in Denia in den OP-Räumen des Hospitals San Carlos, mit dem die Clinica Glorieta eine Kooperationsvereinbarung hat, das erste Mal an der Costa Blanca eine minimal-invasive Hüft-Arthroskopie durchgeführt. Sie haben diese neue Operationsmethode schon einmal auf unserem 8. Patienten-Forum vorgestellt und gelten in Deutschland als einer der führenden Operateure auf diesem Gebiet. Jetzt haben Sie diese Technik in Zusammenarbeit mit dem Hospital San Carlos an die Costa Blanca gebracht. Was bedeutet minimal-invasiv und was ist neu an dieser Operationsmethode?

Dr. Gunnar Schauf:
Die minimal-invasive Operationstechnik, sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie, ist eine
OP-Technik die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Sie bezeichnet operative Eingriffe mit kleinstem Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen). Diese Chirurgie etablierte sich zunächst zur operativen Entfernung der Gallenblase, später auch zur Durchführung komplexerer Operationen nicht nur im Bauchraum. Wir haben diese Technik in der Clinica Glorieta schon bei Knie- und Schulter-Arthroskopien praktiziert. Insgesamt muss die Wahl des Operationsverfahrens, minimal-invasiv oder konventionell bzw. offen, immer individuell getroffen werden.
Zusammenfassend kann man sagen: a) nur ein kleiner Schnitt um das OP-Besteck zu benutzen, b) geringe Blutung, c) wenig Schmerzen für den Patienten, d) die Infektionsgefahr ist gleich Null.


Christian Eich:
Seit wann gibt es das Verfahren an der Hüfte?

Dr. Gunnar Schauf:
Das Verfahren wird grundsätzlich beispielsweise in Deutschland seit gut
4 Jahren durchgeführt. Wobei sich die OP-Methode an der Hüfte erst durch die
Weiterentwicklung entsprechender Werkzeuge die letzten 2 Jahre positionieren
konnte. Grund dafür ist, dass der Oberschenkelgelenkkopf eng von der
Hüftpfanne umgeben ist und der Weichteilmantel in diesem OP-Bereich sehr
dick (ca. 7-10 cm) ist. Aber mittels Verwendung einer kleinen Kamera im OP-Bereich wird dem Operateur ein vergrößertes Bild am Monitor angezeigt. Diese Werkzeuge gab es früher noch nicht.


Christian Eich:
Wird irgendwo in Spanien bereits nach dem Verfahren operiert und wenn ja, wo?

Dr. Gunnar Schauf:
OPs in diesem Bereich sind bekannt aus San Sebastian, Zaragossa und
Barcelona/Terrassa. In der Comunidad Valenciana wurde im La Fé Valencia in
der Vergangenheit mit Unterstützung eines Kollegen aus Madrid eine OP
durchgeführt. 2010 gab es eine OP in Elche. Aber hier an der Costa Blanca sind wir in der Clinica Glorieta die Ersten, die das anbieten. Es braucht als keiner unserer Patienten in Zukunft deswegen nach Deutschland reisen.

Christian Eich:
Wie lange dauert ein Eingriff in der Regel?

Dr.Gunnar Schauf:
Ein erfahrener Operateur wird immer die Aussage treffen, dass er eine bessere Übersicht hat und für die Operation weniger Zeit benötigt als bei der entsprechenden
offenen Operation. Die Eingriffszeit liegt im Durchschnitt bei 2-3 Stunden.

Christian Eich:
Wie lange muss ein Patient nach der OP im Krankenhaus verbleiben und wie verläuft die Nachsorge?

Dr. Gunnar Schauf:
Der Aufenthalt im Krankenhaus beträgt im Durchschnitt 4 Tage nach der OP. Meist
müssen die Patienten bis zu 14 Tage eine Gehilfe in Anspruch nehmen
und regelmäßig physiotherapeutisch behandelt werden. Nach entsprechender
Physiotherapie ist man zügig wieder völlig mobil.

Christian Eich:
Herr Dr. Schauf, ich bedanke mich für das Interview und wünsche Ihnen weiterhin gute Erfolge bei uns in der Clinica Glorieta Denia.      hueft_op_1                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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