Venenleiden-Lymphödeme
Müde schwere Beine? Geschwollene Beine? Nächtliche Wadenkrämpfe? Geschwollene Knöchel?
Wer kennt das nicht. Diese Symptome können auf ein oftmals beginnendes Venenleiden hinweisen. Auch wenn ansonsten keine äußeren Anzeichen für z.B. Krampfadern zu erkennen sind. Es kann auch ein Hinweis auf ein Lymphödem sein. Für den Abtransport von Gewebeflüssigkeit stehen dem Körper zum Einen die Venen, zum Anderen das Lymphbahnsystem zur Verfügung.
Die Gewebeflüssigkeit (zwischen den Zellen befindliche eiweißreiche Flüssigkeit) wird vorwiegend über das Lymphbahnsystem, das den ganzen Körper des Menschen durchzieht, in den Kreislauf zurück transportiert. Ist der Rücktransport gestört, kommt es in den betroffenen Armen oder Beinen zum Lymphödem. Das Lymphödem zeichnet sich durch eine "teigige", eher derbe und schlecht eindrückbare Schwellung aus. Im Bereich der Beine kommt es typischerweise zu einer Schwellung der Zehen, des Fußrückens und der Knöchelregion, die sich auf den unteren Unterschenkelabschnitt ausdehnen kann.
Besonders nach Operationen oder Verletzungen, wenn Lymphbahnen durchtrennt wurden oder in Folge von Bestrahlungen oder chronischen Entzündungen vernarben, können ebenfalls Lymphbahnen verloren gehen oder verlegt werden. Die körperlichen Ursachen der Lymphstrombehinderung sind durch Therapien nicht zu beheben. Im Zentrum der Therapien stehen daher Entstauungstechniken, (manuelle Lymphdrainge) die sinnvoll kombiniert werden müssen.





Beinschmerzen

